“Goldschmaus ist stark zukunftsorientiert. Wir haben viel in Tierfreundlichkeit investiert, aber auch in Effizienz, Ergonomie und in eine optimale Verwertung.“
Dennis Burke, Betriebsleiter

Dennis Burke: “Im April 2019 haben wir nach großem Umbau den Betrieb unseres Rinderbetriebs in Oldenburg begonnen. Es wurden über 20 Millionen in den Standort investiert. Innovative und vollständig neue Lösungen sind implementiert worden, um 100 % tierfreundlich zu sein. Das gesamte Verfahren wurde von Anfang bis Ende überprüft, ebenso die verschiedenen Arbeitsplätze. Der Umbau führte zu einem effizienten Prozess, ergonomischen Arbeitsplätzen und außerdem zu einer verbesserten Verwertung des 5. Viertels.“

Eine tierfreundliche Betäubungsfalle mit einer Kopffixierung

GOLDSCHMAUS GRUPPE

Der Grundstein für die heutige Goldschmaus Gruppe wurde 1988 durch eine Gruppe von Bauern aus der Region Oldenburger Münsterland gelegt. Heutzutage schlachtet und verarbeitet die Goldschmaus Gruppe ungefähr 35.000 Schweine pro Woche. Der Betrieb hat 1.500 Mitarbeiter und einen Gesamtumsatz von 500 Millionen Euro. Goldschmaus kontrolliert die gesamte Schlachtkette bis einschließlich der Endverbraucherverpackung. Im Jahr 2019 wurde der Rinderschlachthof in Oldenburg gekauft und zu einem Schlachthof umgebaut, der in Tierfreundlichkeit und Effizienz tonangebend ist.

Dennis Burke

Dennis Burke ist Betriebsleiter der zwei Produktionsstandorte zum Schlachten und Weiterverarbeiten von Schweinen und Rindern in Garrel beziehungsweise  Oldenburg. Im Gespräch mit Dennis fällt auf, dass er, obwohl er noch jung ist, sehr viel Wissen und Erfahrung hat. Er erklärt, dass er das Wissen schon sehr früh gesammelt hat. “Meine Familie war im Vieh- und Fleischhandel tätig,“ erzählt Dennis. “Mit meinem Opa besuchte ich als Kind viele Schlachthöfe.” Danach machte Dennis eine Ausbildung zum Schlachter und ist mittlerweile über 10 Jahre bei Goldschmaus tätig. Auf die Frage, was Goldschmaus für ihn interessant macht, antwortet er: “Goldschmaus ist sehr zukunftsorientiert und ich habe den Vorteil, mit einem jungen Team zusammenarbeiten zu können. Es gibt eine Bereitschaft zu Veränderungen und Verbesserungen.“

Goldschmaus und DGS: gemeinsame Arbeit an der Verfahrensverbesserung

Dennis Burke lernte DGS bei der Suche nach Lösungen für den umzubauenden Schlachthof in Oldenburg kennen. “Ich war auf der Suche nach einer tierfreundlichen Betäubungsfalle und kam in Kontakt mit Henk ter Avest von DGS. Auf diesem Weg habe ich bei DGS in den Niederlanden die überzeugende Betäubungsfalle gefunden.“
(Hinweis: BSI Schwarzenbek, die Tierschutzberatung für Transport und Schlachtung, hat die DGS-Betäubungsfalle bewertet und einige wichtige Vorteile gegenüber anderen Betäubungsfallen auf dem Markt betont.)

Dennis führt weiter aus: “Henk ter Avest und Raymond van de Vorle haben viel Wissen im Schlachtverfahren. Zusammen haben wir sämtliche Prozesse neu bewertet und verbessert. Für Tierschutz, Effizienz, Ergonomie und optimale Verwertung wurden diverse innovative Lösungen konzipiert und installiert. Für eine bessere Verwertung der Schlachtkörper haben wir uns beispielsweise ein Transportsystem für die Beine und Euter ausgedacht und dies für die Fleischuntersuchung synchronisiert. Ich bin froh über einen Partner wie DGS. Sie erfüllen individuelle Wünsche und haben kurze Kommunikationswege. Alle Entscheidungen werden schnell und gut getroffen.“

Enthäuten

Hygienische Plattformen

Beinförderer

Der Umbau des Rinderschlachthofs in Oldenburg durch DGS

Zur Optimierung des Prozesses der Ruhigstellung und der Betäubung wurde die DGS-Betäubungsfalle installiert. Die Betäubungsfalle ist mit einer Kopffixierung ausgestattet. Es ist die tierfreundlichste Betäubungsfalle, die am Markt verfügbar ist. Ein umfassendes Qualitätssystem überwacht die Tierfreundlichkeit an verschiedenen Punkten. Falls notwendig, ist eine direkte Einstellung möglich. Das gesamte Qualitätssystem wurde von DGS in Zusammenarbeit mit dem Automatisierungslieferanten SLA konzipiert.

Weitere Konzepte und installierte Innovationen:

  • Aufhängungs- und Transportsystem für Beine(Fleischuntersuchung und optimale Verwertung),
  • Aufhängungs- und Transportsystem für Euter (Fleischuntersuchung und optimale Verwertung),
  • Hygienische Plattformen mit einem automatisch desinfizierenden Rand zur Vermeidung von Kreuzkontaminationen

DGS sorgte auch für einen neuen Entbluteförderer, die Anpassung des Aufhängungsförderers, die Optimierung der Arbeitsplätze, die Fersen-Entlastung beim Enthäuten, bewegliche Plattformen und die Erneuerung des Hängesystems in den Hälftenkühlhäusern.

Im April 2019 wurde der erneuerte Schlachthof in Betrieb genommen. Dennis: “Wir sind heute sehr zufrieden über die innovativen Lösungen, die DGS mit uns zusammen konzipiert und installiert hat.”

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